Tod, Trauer und Verlust

Verlust, Tod und Trauer. Wer hat das nicht schon einmal erlebt oder erleben müssen. Solche Phasen in unserem Leben werden auch oft als „Katastrophe“ bezeichnet. Katastrophen sind oftmals schmerzhafte Situationen und überwiegend negativ besetzt.

Nicht selten passiert es, dass Menschen an solchen Situationen zu zerbrechen drohen, Ihnen das Leben buchstäblich über den Kopf wächst.

Nur selten nehmen wir das Wort „Katastrophe“ als das, was es tatsächlich meint: Eine unausweichlich gewordene Situation, welche mit den bisherigen Mitteln und Möglichkeiten nicht mehr zu handhaben ist.

Sterben und Trauer sind extreme Situationen, in denen das ganze System Familie und auch das weitere soziale Umfeld wie Freunde, Bekannte, die Clique oder die Schule erschüttert werden kann. Jede und jeder geht auf unterschiedliche und sehr individuelle Weise – je nach Kraft, Mentalität und Erfahrung – damit um.

Obwohl jeder Mensch auf die ihm eigene Weise und im eigenen Tempo trauert, gibt es für unseren Kultur-kreis typische Trauerverläufe und Traueraufgaben, deren Bewältigung oder Vermeidung die Trauerarbeit entscheidend beeinflussen. Für Trauernde und ihre Begleiter ist es hilfreich, diese typischen Verlaufsformen zu kennen, um zu wissen, was ihnen bevorsteht und was zu tun ist.

Nach dem Verlust eines geliebten Menschen ist es für Trauernde nicht leicht, wieder in den „Alltag" zurückzufinden. Oft „er-warten“ die Menschen aus der persönlichen Umgebung recht bald, dass die trauernde Person möglichst schnell wieder "funktioniert". Doch so einfach ist es nicht.

Trauernde fühlen sich häufig mit ihren Gefühlen isoliert. Trauer kann Angst machen. Trauer kann Vereinsamung auslösen und Trauer kann Krankheiten verursachen. Trauernde sollen und dürfen sich die Zeit nehmen, ihre Trauer zu leben. Dabei hilft der Austausch mit anderen betroffenen Menschen.


Jeder Mensch, der trauert oder einen großen Verlust erlitten hat, ist willkommen.

Das Erstgespräch ist kostenlos.